Samuel Gray

Gray SamuelSamuel Gray (geb. 1977 in Neuseeland) absolvierte sprach- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universität Oslo und an der Universität Wien. Seine musikalischen Einflüsse sind vielseitig: Er hat als Jazzpianist und als sound artist in mehreren Ländern Konzerte gegeben; er war Mitglied des preisgekrönten norwegischen Kammerchors „Via Cantus“ und spielte Schlagwerk in klassischen Ensembles; er veröffentlicht weiters alternative rock-Alben unter dem Namen „Sam Gray Singing“.

Samuel Grays Werke haben häufig eine kritische außermusikalische Konzeption, welche durch die theatralisch anmutende Gestik, Mimik und Sprache der MusikerInnen erkennbar wird. Hier geben sein Interesse für die Geschichte des 20. Jahrhunderts und für Sprachen, seine Reisen, sein Humanismus, sowie seine langjährige Erfahrung des Fremdseins in Europa die Grundrichtung vor. Gray vermischt erfurchtlos herkömmliche Genres und Tonkulturen, fasst Widersprüche freudig an.

Als Komponist ist Samuel Gray vorwiegend Autodidakt. Er besuchte Meisterklassen u.A. von Toivo Tulev, Sergey Nevski, David Lang, Richard Ayres und Martijn Padding. Seine Werke wurden von renommierten Ensembles in Finnland, Lettland, Litauen, den Niederlanden und Norwegen aufgeführt. Gray arbeitet auch als freischaffender Übersetzer.

 

Ausgewählte Werke

Concerto for Orchestra für großes Orchester
DD für improvisierende(n) Solist(in) und (Jugend-)Orchester
Ethnic Conflict für Streicherensemble
the silence für Streichquartett
Pilgerschaft für Mezzosopran, Tenor, Chor SATB und Streichsextett nach einem Gedicht von Rilke
Relativity Quintet für Streichquartet und Klavier
Remembering für Bläserensemble und 3 Sopranstimmen
Roma für Melodika & Klavier (eine Person) und Akkordeon
Sonnet No. 30 für Chor SSAATTBB
the door für Fl, Ob., Bassklar., Bar. sax., Vl, Bra., Cello, Piano
Trio für Bratsche, Flöte und Harfe