Helmut Rogl

Rogl_150x150dpi„Musik ist Herzensangelegenheit seit meiner Kindheit, über das neugierige Erforschen der Meister begann ich die faszinierende Welt der Komposition zu entdecken, die Freude, Neues zu gestalten und zum Klingen zu bringen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass bereits viele herausragende Künstler, Ensembles und Orchester meine Werke aufgeführt haben.“

Rogl erhielt ab dem 7. Lebensjahr Klavierunterricht. Nach ersten Kompositionen als Autodidakt nahm er 1978 ein Kompositionsstudium am Bruckner-Konservatorium des Landes Oberösterreich bei Helmut Schiff und Gunter Waldek auf, welches er 1984 mit der Reifeprüfung abschloss. Anschließend studierte er Komposition bei Helmut Eder am Mozarteum in Salzburg; dieses Studium beendete er 1986 mit dem Diplom. Parallel zu seinem Musikstudium studierte Rogl Wirtschaftswissenschaften und promovierte 1985 an der Johannes Kepler Universität Linz zum Doktor der Betriebswirtschaft. Seither übt Rogl beide Professionen aus, zum einen als Marketingdirektor der Oberösterreichischen Versicherung, zum anderen als Komponist.

Helmut Rogl lebt ein duales Weltbild: Wirtschaft und Kunst, Beruf und Berufung entwickeln sich in einem dynamischen und anregenden Gleichgewicht: “Meine Doppel-Aktivität empfinde ich als Bereicherung, sind doch Wirtschaft und Kunst zwei sehr gegensätzliche Dinge. Sie verlangen mir eine große Bandbreite von Eigenschaften ab. Und sorgen so für einen spannenden Tagesablauf und einen idealen Ausgleich.

Erste Anerkennung seines Schaffens erhielt der noch junge Komponist durch den Talentförderungspreis des Landes OÖ 1984, später durch den Kulturpreis der Stadt Linz 1989, dem 1999 die Kulturmedaille der Stadt Linz folgte und schließlich durch den Landeskulturpreis des Landes OÖ für Musik 2001. Im Jahr 2015 wurde Rogl der Berufstitel Professor verliehen.

Sein Schaffen reicht von Solostücken bis zu Orchester- und Bühnenwerken, bisher entstanden mehr als sechzig Kompositionen. Zudem öffnete sich Rogl auch der Welt der elektronischen Musik, die zunächst spielerisch, dann aber mit Nachdruck erobert wird: Seine vor allem mit Manfred Pilsz entstandenen Musikvideos wurden mit zahlreichen, auch internationalen Preisen ausgezeichnet. Sehr positive Resonanz erhielt auch das Projekt „Heartbeat“ bei der Ars Electronica 2005, wo Rogl für das Sounddesign verantwortlich zeichnete.

 

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